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 | Grenzfluss March |
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Die March - Fließende Grenze und einzigartiger Lebensraum In einer pannonisch geprägten, parkähnlichen Auenlandschaft bildet die March, ein mäandrierender, sehr langsam fließender Tieflandfluss, die Grenze zwischen der Slowakischen Republik und Österreich. Trotz jahrelanger Eingriffe zeichnet sie sich durch große Artenvielfalt aus und bietet für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten ein einzigartiges Refugium. Die March entspringt im Glatzer Schneegebirge im Norden Mährens an der Grenze zwischen Polen und Tschechien. Nach 344 km Lauflänge mündet sie bei Devín/Slowakei in die Donau. Das Einzugsgebiet des Flusses umfasst 26.658 km2. In ihrem Unterlauf bildet der pannonisch geprägte Tieflandfluss die Grenze zwischen Tschechien und der Slowakei bzw. zwischen Österreich und der Slowakei. Von 1945 bis 1989 war die March Teil des Eisernen Vorhangs und ist heute wichtiger Bestandteil des Grünen Bandes.
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Naturraum für Artenvielfalt Die Flusslandschaft sowie die angrenzenden Trockenlandschaften des Marchfeldes und des Weinviertels bergen eine in Mitteleuropa einmalige Artenvielfalt: Urtümliche Auwälder, bunte Wiesen und eine Vielzahl von Arten, die nur hier leben, prägen diesen einzigartigen Naturraum. Seeadler, Weißstorch, Urzeitkrebse und March-Esche sind nur einige der Arten, deren Überleben in Österreich vom effektiven Schutz dieser Region abhängt. Bei den Urzeitkrebsen kommen 10 der 15 heimischen Arten überhaupt nur hier vor.
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Entlang der Staatsgrenze zur Slowakei und zu Tschechien liegen die March-Thaya-Auen. Für viele Vogelarten sind sie ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Neusiedler See und den Teichlandschaften Südböhmens und Südmährens. Die Auen sind seit 1983 gemäß Ramsar-Konvention als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung ausgewiesen und Teil des Natura 2000-Netzwerkes. Gewässer prägen das Bild der Aulandschaft, etwa ein Drittel des Gebiets ist mit Auwald bedeckt. Charakteristisches Element dieser Kulturlandschaft sind die Feuchtwiesen mit ihrer großen biologischen Vielfalt. Ein ganz besonderer Ort in den Marchauen ist die Storchenkolonie bei Marchegg. Klicken Sie hier, um mehr Informationen zu erhalten.
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Die Artenvielfalt des Flusses und seiner Auen hat mehrere Gründe: Durch ihre Dynamik sorgte die March für ein abwechslungsreiches Flussrelief, das vielfältige Lebensräume ermöglicht. Auwälder, Sandbänke, Uferanbrüche oder Augewässer sind nur einige Beispiele. Die enge Verflechtung von traditionsreicher Kulturlandschaft mit naturnahen, fast wildnisähnlichen Bereichen trägt ebenfalls zur Vielfalt des Raumes bei. All das bietet sowohl mitteleuropäischen als auch typisch pannonischen Arten ideale Lebensbedingungen.
Weiterführende Internetadressen:
http://www.marchthayaauen.at/ http://www.march-thaya-auen.at/ http://www.wwf.at/oesterreich/ http://www.naturschutz.at/ Fechtgebietsinventar Österreich: http://gis.umweltbundesamt.at/austria/natur/feuchtgebiete/Map.faces Bilaterales Gesamtprojekt March: http://www.umweltbundesamt.at/march/
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Naturpark Bayerischer Wald Storchenkolonie Marchegg
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